Reiseberichte

Hier finden sich interessante Berichte einzelner  Mitglieder über ihre Oldtimerreisen.

SIZILIEN - IM MAI 2017

 

 

Hans-Bernd schreibt:
 
"Wie die meisten wissen, sind ein paar Clubmitglieder im Mai nach Sizilien aufgebrochen - die Mannschaft per Flug , die Autos per Transporter bis Genua und alle zusammen dann per Fähre nach Palermo.
 
Es war eine tolle, aber auch teils anstrengende Tour, weil Sizilien doch größer ist, als vermutet und voller kultureller Schätze, für die man eigentlich noch mehr Zeit gebraucht hätte, um alles richtig genießen und auf sich wirken lassen  zu können.
Trotzdem, alles in allem ein großes Erlebnis und wert - wenn wir noch jünger wären - es noch einmal zu vertiefen.
Übernachtet haben wir an vier verschiedenen Stationen jeweils in "Agritourismo-Landgütern" mit schönen Zimmern und sehr guter Verpflegung (sowohl das Essen, als auch die Weine waren landestypisch und sehr gut).
 
Wir haben natürlich die historische Strecke der "Targa Florio" ausgiebig befahren, obwohl die Straßenzustände stellenweise katastrophal waren. Die Strecke wird nicht mehr rennmäßig benutzt und ist zum Teil sogar gesperrt.
Dennoch war es natürlich etwas besonderes und wir haben auch am historischen Start und Ziel mal "Startaufstellung" genommen.

Die historische Streckenführung habe ich von einer Infotafel fotografiert und wir haben - natürlich - in einer am Streckenverlauf liegenden bekannten Tratoria (mit Targa Florio Devotionalien) eine typisch sizilianische Siesta gemacht. Der Wirt hat sich sehr darüber gefreut, dass wir die historische Strecke in unseren klassischen Autos gefahren sind.

 

Ein weiteres beeindruckendes Erlebnis war unser Aufenthalt am Ätna nebst Wanderung durch die Lava in ca. 2000 m Höhe. Weiter oberhalb ist der Zugang für Touristen aus Sicherheitsgründen gesperrt.

 

Leider haben wir die wunderbar gelegene Stadt Taomina nicht besichtigen können, da sie wegen der Vorbereitungsarbeiten zum G7-Gipfel schon für den Touristenverkehr gesperrt war.

Aber wir haben andere schöne und beeindruckende Städte wie Palermo, Syrakusa, Nota, Mazara besichtigt und die wunderschöne Architektur der historischen Bauten bewundert.

Und wir sind am südlichsten Punkt Siziliens gewesen, von wo es nur 100 km bis Malta und 437 km bis Tunis sind - allerdings natürlich übers Wasser :)

 

Beeindruckende historische Stätten sizilianischer Geschichte mit Tempelbauten aus den verschiedenen Eroberer-Epochen (Griechen, Römer, Araber etc.) lagen am "Wegesrand" unserer Tour und wurden von uns ausgiebig besichtigt und erwandert.

 

Im Südwesten der Insel holte uns dann auch noch der Scirocco-Wind ein, mit bedecktem Himmel (Sand) und verdreckten Autos - so dass wir den Fahrzeugen eine Hochdruckwäsche gönnen mussten, bevor wir wieder Richtung Heimat aufbrachen.

 

Unser Transporter kam zur rechten Zeit in Genua an und wir verluden direkt nach Ankunft der Fähre die Fahrzeuge. So konnten wir am letzen Tag noch einen "schnellen Eindruck" von Genua und seiner Atmosphäre mitnehmen, bevor unser Flieger wieder Richtung FMO abhob.

 

Es war eine wunderbare und beeindruckende Reise voller neuer Eindrücke und Erlebnisse, eine sehr südländische Kultur und immer freundliche, hilfsbereite Menschen, entfernt von allem Massentourismus.

 

Ach ja, alle Autos haben die "Strapazen" (ca. 1620 km auf sizilianischen Straßen) klaglos überstanden..."

 

 

 

ITALIEN - TOSKANA UND MILLE MIGLIA 2016

 

 

Andreas schreibt:

 

" Zwei Tage sind wir mit unseren Cobras 289 und 427 von Münster nach Meran unterwegs gewesen.

Um uns zwischendurch ein bisschen aufzuwärmen, war uns ein Zwischenstop in der Nähe von Rothenburg o.d. Tauber 
sehr  willkommen.
Die Berge und anschließend Meran brachten uns endlich Sonne und auch zunehmend Wärme, die wir mittlerweile auch
dringend nötig hatten.
Von Meran ging es dann weiter zum Lago d'Iseo, leider zu früh für die neueste Installation von CHRISTO.
Weiter ging es nach Bescia zum Start der Mille Miglia.
Hier trafen wir auf weitere British-Fun-Drivers, die einige Tage am Gardasee verbrachten und natürlich auch nach
Brescia gekommen waren.
 
Mit der Mille Miglia kehrte dann der Regen zurück und "erfreute" uns großzügig und ausgiebig!
Da ahnten wir allerdings noch nicht, dass es noch Steigerungspotential für die Regenmengen geben würde.
Gemerkt haben wir es dann auf der Weiterfahrt nach San Marino.
San Marino , zuerst  im Nebel, und die Mille Miglia in ihren typischen schmalen Gassen , ein Traum!
 
Die nächste Etappe dann war Florenz. Was soll ich sagen: ... unvergleichlich...
Am nächsten Morgen fuhren wir dann der Mille entgegen zum Futa Pass.
 
Mille Eindrücke, Mille Miglia!
 
Wir schlossen uns dem Tross nach Bologna an.
Am nächsten Tag dann ging es weiter zu  unserer  Unterkunft, einem Weingut im Chianti - für ein paar Tage
zum Genießen. Es folgten Ausflüge zu vielen Highlights der Toskana, immer wieder beeindruckend dabei: Siena!
 
Schließlich war es leider Zeit, sich auf den Rückweg zu machen. Lucca war unser Ziel, wir verweilten für eine Nacht und
wanderten dann weiter nach Verona, unserer letzte Etappe.  Verona macht uns den Abschied schwer...
 
Für die Rückfahrt nahmen wir den Zug zurück nach Düsseldorf.
 
Es war  toll."

 

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© Tatjana Voß, Christian Voß